Bordesholm

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Bordesholm Klosterkirche | © Foto: Bettina Brodersen
Bordesholm Klosterkirche | © Foto: Bettina Brodersen
Klosterkirche Bordesholm, Blick über den Bordesholmer See | Foto: Uwe Faerber
Bordesholm Klosterkirche | © Foto: Bettina Brodersen
Bordesholm Klosterkirche | © Foto: Bettina Brodersen

Der Eintritt Bordesholms in die jüngere Geschichte erfolgte um 1330 mit dem Umzug des von Bischof Vicelin gegründeten Augustiner-Chorherren-Stifts von Neumünster in den heutigen Ort Bordesholm. Schnell wurde der Name des Klosters von „Novum Monasterium“ in „Bordesholm“ („Am Ufer der Insel“) geändert. Ein neues Kloster wurde auf einer Insel des damaligen Eidersteder Sees errichtet. Die Insel wurde von den Chorherren landfest gemacht, wodurch die Mönche ihr Kloster in gewünschter abgeschiedener Lage errichteten konnten. Noch heute ist die Klosterkirche (Foto) in Bordesholm, einem anerkannten Erholungsort, zu bewundern. In Bordesholm werden die Gebeine des Missionars vermutet, sein Grab ist aber seit 1613 nicht mehr auffindbar. Eine Hinweistafel im Kloster Bordesholm erinnert seiner.


Klosterkirche Bordesholm aus ungewöhnlicher Perspektive
Film: Bettina Brodersen
Länge ca. 1:59 Minuten

Tipps für Bordesholm

Bahnhofstraße
24582 Bordesholm

Von hier geht der der Exkurs zur Klosterkirche.
Wegstrecke ca. 1000 m

Fahrradservice
Holstenstraße 34
24582 Bordesholm
Telefon 04322/692640
www.radhaus.info

Wildhofstraße 7
24582 Bordesholm
Telefon 04322/2765
www.kirchebordesholm.de

Restaurant
Lindenplatz 6
24582 Bordesholm
Telefon 04322/886744
www.villacoloniale.de

Heintzestraße 36
24582 Bordesholm
Telefon 04322/2001
Öffnungszeiten:
Di. bis Sa. 11-18 Uhr
So. 13-18 Uhr

bei Bordesholm ist der größte frühgeschichtliche Urnenfriedhof Schleswig-Holsteins, sein Name ist auf einen weit verbreiteten Volksbrauch zurückzuführen: Bevor die Braut in die Familie eines Mannes aufgenommen wurde, umrundete sie einen Grabhügel, um sich von ihren Ahnen zu verabschieden. Der Brautberg wurde in der Jungsteinzeit (3500 v. Chr.) und in der nachfolgenden Bronzezeit (ab ca. 1700 v. Chr.) errichtet. Noch in der Eisenzeit (ab ca. 500 v. Chr.) brachte man Urnen in den Hügelmantel und im Randbereich des Hügels ein. Unmittelbar nördlich des Brautberges lag der größte Urnenfriedhof Schleswig-Holsteins. Vom 1. bis 6. Jh. n. Chr. wurden hier über 5.000 Menschen bestattet.

Gewölbekeller
Lindenplatz 22
24583 Bordesholm
Telefon 04322/751529
www.bordesholmer-land.de